Taucher Boje

Warum man eine Oberflächen Taucher Boje haben sollte

Es hatte oft den Anschein, dass die Fertigkeit eine Taucher Boje (SMB) unter Wasser aufzublasen, eine Tauchfertigkeit ist, die man zu Beginn einer Tauchkarriere etwas vernachlässigen könnte. Es ist trotzdem durchaus wichtig zu wissen wie man das macht.

In der ersten Tauchausbildung hat man vielleicht gelernt, wie man eine Oberflächenmarkierungsboje (SMB) aufbläst. Für diejenigen die sich nicht erinnern; Eine „Surface Marker Buoy“ ist eine aufblasbare Boje, die an einer Leine angebracht ist und wird von Tauchern verwendet die ihrem Boot ihre Position unter Wasser signalisieren wollen. Auch wenn es scheint, dass man das Aufblasen einer Boje in der frühen Phase der Tauchkarriere noch nicht ständig braucht, ist es wichtig zu wissen was zu tun ist.

Taucher BojeGemeinhin als „Sicherheitswurst“ bekannt, nimmt dieser Ausrüstungsgegenstand nur eine geringe Menge an Platz im Gepäck ein und später in der Jacket Tasche oder mit Karabinerhaken am Jacket aussen befestigt, stört es auch kaum. Wenn es um Sicherheit geht, kann dieser Gegenstand aber entscheidend sein. Einige Bojen sind so konzipiert, dass sie unter Wasser eingesetzt werden und sind bekannt als „verzögerte“ Bojen (Delayed Surface Marker Boys DSMB). Diese werden in der Regel am Ende eines Strömungstauchgangs verwendet, um dem Boot zu signalisieren wo wir sind oder in Bereichen mit viel Bootsverkehr um sicherzustellen, dass wir sicher nach oben kommen. In vereinzelten Ländern, sind diese SMB’s sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Eine solche Boje unter Wasser bereitzustellen bedarf ein wenig Übung. Rollen (Reel) oder Leinen (Seile) können von einfachen bis zu anspruchsvollen Systemen variieren und haben auch unterschiedliche Längen, die von 5 bis 100 Meter reichen. Bevor man eine Rolle samt Taucher Boje oder Boje mit Seil kauft, sollte man sich umschauen und Tauchfreunde fragen, was diese verwenden und warum sie ihre Variante mögen.

Man sollte auch nicht vergessen, dass die aufblasbare Boje eine Signaleinrichtung ist und sie deshalb groß und hell genug sein sollte, so das ein Boot aus einiger Entfernung diese erkennen kann.

Einige Bojen sind halbgeschlossen mit Ablassventil, andere kann man mit dem Mund aufblasen. Diese kleinen Unterschiede können einen Unterschied in der Handhabung ausmachen. Man sollte daher eine trockene Übung an Land machen, bevor man es mit zum Tauchen nimmt. Man kann auch mit Hilfe seines Tauchpartners Übungen machen und falls nötig mit dem Tauchführer vor dem Tauchgang die Handgriffe an der Boje vorab noch einmal durchsprechen.

Wenn man eine Markierungsboje Unterwasser bereit macht, kann die Luft die man in die Boje füllt den eigenen Auftrieb verändern. Man sollte daher in der Lage sein, seine Position während dem man die Boje nach oben schickt zu kontrollieren. Wichtig ist zu dem, dass man das Ende des Seils der Boje oder die Rolle nicht am eigenen Körper befestigt hat. Ausserdem sollte man sicherstellen, dass man weder sich selbst noch andere Taucher in der Leine verfängt.

Eine Oberflächenmarkierung zu setzen ist relativ einfach. Man verwendet den Mund oder den Atemregler um Luft hinein zu füllen. Trotzdem sollte man üben, denn raue Oberflächen Bedingungen könnten die Bemühungen behindern und dann sollte es nicht der erste Einsatz einer Boje sein.

Taucher BojeManche Sporttaucher denken, eine Dekoboje zu tragen ist sinnlos, da der Tauchführer höchstwahrscheinlich eine mit dabei hat oder man taucht in einem Gebiet welches man sehr gut kennt. Aber manchmal verlaufen Tauchgänge nicht so wie geplant. Was ist, wenn die Strömung zunimmt und man weiter weg driftet als erwartet oder nicht mehr an die Anlegestelle zurück kommt? Was ist, wenn man verloren geht und man kommt irgendwo raus wo man gar nicht sein sollte und das Boot ist zu weit weg um gesehen zu werden? Was passiert, wenn unter Wasser ein Problem auftritt und man muss früher auftauchen als erwartet? Was ist, wenn man vom Tauchpartner getrennt wird und man auf eigene Faust aufsteigen muss?

Diese unvorhersehbaren Ereignisse und viele weitere mehr, können in jedem Tauchgang vorkommen. Zwar sind sie an und für sich keine großen Probleme, aber jedes dieser Szenarien hat das Potenzial sich zu einer schwierigeren Situation zu entwickeln. Insbesondere dann, wenn man nicht gesehen wird oder wenn man auftauchen muss ohne ein gut sichtbares Hilfsgerät. Die Möglichkeit bereits unter Wasser zu signalisieren und an der Oberfläche angekommen ein Signal Hilfsmittel einzusetzen, kann die Gefahren mindern und den Stressfaktor bei den oben genannten Situationen enorm herunter setzen.

Daher die klare Kaufempfehlung für eine Oberflächenmarkierungsboje (DSMB).
Lerne wie man diese benutzt und nehme sie bei jedem Tauchgang mit.

Dein Tauchlehrer Frank