Erfolgreich als Tauchlehrer

Stellengesuche von Tauchlehrern und Divemastern im Internet

Nachdem sich viele Tauchlehrer und auch Tauchbudenbesitzer, teilweise negativ auf der facebook-Seite von „Erfolgreich als Tauchlehrer“ geäussert haben, möchte ich doch gerne mal die Probe auf Exemple machen.

So schreibt eine Person beispielsweise den sarkastischen Kommentar: „Also, ich stelle keinen Tauchlehrer mehr ohne dieses Ebook ein.“ – Man kann natürlich auch Mitarbeiter einstellen, ohne dem Ratgeber Ebook „Erfolgreich als Tauchlehrer“. Das witzige an diesem Kommentar ist allerdings, dass es vermutlich sogar ungewollt stimmt. Denn die Tauchlehrer, die mit den Tipps und Ratschlägen ihre Bewerbungen abgeben, werden zu 75% den ausgeschriebenen Job auch bekommen.

Jemand anderes schreibt sogar: „Soll das ein Witz sein? Wenn das die Wahrheit sein soll, ist das eher traurig!“ – Stimmt! Es ist traurig, aber wahr! Denn die Tauchindustrie auf der ganzen Welt, sucht jeden Tag nach Tauchlehrern und Divemastern. Allein im aktuellen Monat, bis zum heutigen Tag an dem ich diesen Artikel verfasse, sind es bereits 28 Stellenangebote auf den einschlägig bekannten Internetportalen, auf denen Stellenangebote für Tauchlehrer und Divemaster veröffentlicht werden.

„Ein einfacher Bewerbungsratgeber, hätte es auch getan!“ – Das ist sogar fast mein Lieblingskommentar. Dieser Beitrag schreit geradezu danach, ins Gegenteil bewiesen zu werden. Ein einfacher Ratgeber für das Schreiben und Senden von Bewerbungen, ist ja eigentlich genau der Grund, warum der Ebook Ratgeber „Erfolgreich als Tauchlehrer“ entstanden ist. Denn die Ratschläge, die in einem solchen Bewerbungsratgeber gegeben werden, funktionieren vielleicht für einen Büro- oder Bankangestellten. Aber, sie funktionieren auf keinen Fall, für Tauchlehrer und Divemaster. Zumal schon allein die Recherchearbeit, die Kontaktaufnahme und der „Plan B“, in einem solchen Job im Büro völlig anders sind, als bei einem Tauchjob!

CIMG0380Für einen Job bei McDonalds brauche ich keinen „Plan B“. Möglicherweise ist dieser Job auch zu Fuss oder mit dem Bus zu erreichen. Als Tauchlehrer bin ich ein sozusagen ein Auswanderer. Ich muss meistens zu meinem Arbeitsplatz fliegen. Da ist es durchaus sinnvoll, einen gewissen „Plan B“ zu haben. Nur für den Fall, der Fälle!

Ich schreibe es hier ganz klar und deutlich! Diese negativen, beleidigenden und phasenweise abstrusen Kommentare, auf Seiten der Sozialen Netzwerke, div. Foren und anderen einschlägig bekannten Webseiten, belustigen mich mittlerweile.

 

Ich schaue mal nach den aktuellen Jobgesuchen der Kolleginnen und Kollegen.

Bei der ersten Jobsuche handelt es sich um einen Tauchlehrer oder Tauchlehrerin, der oder die offensichtlich in Italien arbeiten möchte. Und man sieht auch, dass er/sie minimum zwei Sprachen schreiben und mutmasslich auch sprechen kann.

Meine erste Empfehlung ist, eine gute Recherche zu starten. Und zwar in einer bevorzugten Region von Italien. Vielleicht eine Region, die man bereits kennt, weil man dort schonmal auf Urlaub war. In dieser Region recherchiert man dann, nach potenziellen Arbeitgebern, also Tauchschulen. Möglicherweise kennt man das entsprechende Wort auf italienisch und kann damit einschlägige Suchmaschinen füttern.

Wenn man eine entsprechende Auswahl getroffen hat, kann man nach meinem Leitfaden aus dem Ebook weiter verfahren. Dort habe ich mich auch zum Thema „CV senden“ geäussert. 

Dieses Jobgesuch zeigt mir schlicht und ergreifend Faulheit. Der Verfasser oder Verfasserin des Stellengesuches, versucht es sich so einfach wie möglich zu machen. Das wird nicht funktionieren. Zumindest nicht erfolgreich!

 

Bei einem weiteren Jobgesuch, sieht man wieder die Zweisprachigkeit im Stellengesuch. Leider auch, wie so oft, die Aussage: „Mir ist es eigentlich egal wo ich arbeite!“ Denn dieser Aspirant würde zwar gerne in Ägypten arbeiten, aber auch gerne irgendwo anders…. Wo das liegt, weiss der Verfasser vermutlich selbst nicht!

Wie ich in meinem Ratgeber bereits geschrieben habe. Du musst einen Plan haben. Einen echten Plan. Mache Dir ernsthaft Gedanken, wo Du wirklich arbeiten willst. Als Profi sollte Dir die Destination auf keinen Fall „egal“ sein! Und danach erfolgt Deine Recherchearbeit.

Ebenfalls erkläre ich in „Erfolgreich als Tauchlehrer“, welchen Stellenwert und Wichtigkeit für Tauchbasenbesitzer, Spezialkurse, Tauchgangsanzahl, Zertifizierungen und andere Auszeichnungen in einer Bewerbung haben.

Die darauf folgende Anzeige will ich garnicht kommentieren. Nur einen ganz kurzen Auszug.

– “… und …. tauchgaenge, man hoert auf zu zaehlen ;)“ –

Kurze Anmerkung dazu. Niemals aufhören Tauchgänge zu loggen! Ein sehr alter und bekannter Course Director meinte einmal zu mir, dass es vermutlich das dümmste war, was er jemals gehört hatte, als ich im sagte, dass ich nicht mehr logge. Danach loggte ich wieder jeden Tauchgang! Das aber nur mal am Rande erwähnt.

Hauptsächlich fällt auf, dass in den meisten Jobgesuchen den Verfassern die Destination egal ist. Möchte der Verfasser des Stellengesuchs gerne in Nowosibirsk als Schnorchel-Guide arbeiten oder doch lieber in der Karibik oder Asien? Bei den meisten werden wir es nicht erfahren!

Um es einmal kurz zusammenzufassen! Solange es Tauchlehrerinnen und Tauchlehrer gibt, die solche Jobgesuche aufgeben, hat ein Ratgeber Ebook und Hörbuch wie „Erfolgreich als Tauchlehrer“ in jedem Fall eine Daseinsberechtigung.

Dieses Ebook bzw. Hörbuch ist ein Angebot und es besteht ganz offensichtlich auch eine Nachfrage. Diese einfache Marktregel, sollte letztendlich auch allen Kritikern einleuchten.

Ich wünsche allen Allzeit Gute Luft und noch eine erfolgreiche restliche Sommersaison.

Dein Tauchlehrer Frank